Stimmen vom Pier: Von Customer Journeys und Webseiten – Claude erzählt

Stimmen vom Pier: Von Customer Journeys und Webseiten – Claude erzählt

„Am Anfang war das Produkt“ – so fängt die Definition der klassischen Customer Journey gerne an. Und das hat Substanz, denn lange Zeit galt Produktfokus als eine der goldenen Regeln erfolgreicher Markenkommunikation. In Zeiten von nie dagewesener Service- und Informationsbandbreite ist jedoch schon längst der Kunde in den Mittelpunkt gerückt. So heißt es nicht mehr „Was möchte mein Kunde kaufen?“, sondern vielmehr „Was will mein Kunde erreichen?“

Die Antwort dabei ist selten so einfach wie die Fragestellung, aber sie ist der Schlüssel für die erfolgreiche Positionierung in Kundennähe. Wie eine solche Positionierung in der Realität aussehen kann, das lässt sich hervorragend anhand der Do‘s and Don’ts moderner Webseiten veranschaulichen: Denn als elementares Element der Customer Journey muss auch die eigene Webseite den Ansprüchen an Service- und Informationsqualität moderner Kunden angepasst sein. Was es dabei zu beachten gilt, das erzählt uns Claude.

Claude ist unser Art Director und Mann in allen Dingen Design. Und das seit mittlerweile über 7 Jahren, innerhalb welcher Claude so ziemlich alles mal designen durfte, was man im heutigen (B2B-)Marketing-Mix so findet. Ein dabei zeitloses Aufgabenfeld ist das Thema Webdesign. Denn, obwohl die Webseite schon längst zu den absoluten „Basics“ jeder halbwegs auffindbaren Marke gehört, so wachsen die Anforderungen einer gelungenen Webseite auch mit den Anforderungen der Kunden – Stichwort Customer Journey…

Pier9: Claude, seit knapp 10 Jahren leitest du das Thema Design bei Pier9. Welche Veränderungen hast du über die Jahre im IT-Marketing besonders wahrgenommen?

Claude: Grundsätzlich? Digital ist Trumpf. Das galt zwar schon vor Pandemie und Homeoffice-Migration, aber die Herausforderungen der jüngsten Vergangenheit haben die Verschiebung auf für viele mittlerweile ausschließlich digitale Kommunikationswege noch merkbar beschleunigt. Im Hinblick auf die (hoffentlich) näher rückende Normalität im öffentlichen Leben wird dabei es spannend zu sehen, ob und wie Marken klassische Marketingmittel mit digitalen Kommunikationsstrategien kombinieren.

Der Kunde steht im Mittelpunkt – das gilt zwar nicht nur für Webseiten, ist jedoch auch für den gelungenen Auftritt im Netz immer wichtiger geworden.

Pier9: Welchen Stellenwert hat das Thema Webseite für dich im Bezug auf digitale Kommunikation?

Claude: Innerhalb der digitalen Marketingmittel gehört die Webseite mittlerweile für viele schon fast zu den Oldies, dabei ist ihr Stellenwert meiner Empfindung nach weiterhin sehr hoch und sie ist eines der unangefochtenen Elemente jeder modernen Kommunikationsstrategie. Wer sich online behaupten will, der kommt um die Auseinandersetzung mit der eigenen Webseite nicht herum. Zumindest habe ich in den Jahren bei Pier9 noch keinen Kunden erlebt, der es dauerhaft gemeistert hat, sich der Notwendigkeit der eigenen Webseite zu entziehen…

Wer den Kunden in den Mittelpunkt stellt, der muss das auch in der Nutzererfahrung der eigenen Webseite umsetzen.

Pier9: Wenn du schon auf die zeitliche Komponente zu sprechen kommst – was hat sich für Webseiten in den letzten Jahren verändert und was sollten B2B-Unternehmen im Hinblick auf die eigene Webseite beachten?

Claude: Der Kunde steht im Mittelpunkt – das gilt zwar nicht nur für Webseiten, ist jedoch auch für den gelungenen Auftritt im Netz immer wichtiger geworden. Wer seine Kunden mit der eigenen Webseite richtig abholen will, der muss sich Gedanken um deren Bedürfnisse machen und die Webseite danach ausrichten. „Wonach sucht mein Kunde?“ „Was verspricht sich mein Kunde vom Besuch meiner Webseite?“ Diese Fragen gilt es zunächst zu beantworten.

Klar, dabei kommen auch Fragen was die gestalterische Umsetzung und die Kombination mit SEO und Co. auf…aber ohne diese Fragen ist eine gut gestaltete Webseite oft schön, selten zielführend. Wer seine Kunden mit der eigenen Webseite richtig erreichen will, der sollte die Erfahrungen aus dem Alltag mit Kunden in das Webdesign einfließen lassen und sich sowohl strukturell als auch inhaltlich an den Anforderungen seiner Zielgruppe orientieren.

Pier9: Welche Tipps kannst du unseren Kunden im Hinblick auf eine gut gestaltete Webseite mitgeben?

Claude: Denkt an Nutzerfreundlichkeit. Und räumt auf! Wer den Kunden in den Mittelpunkt stellt, der muss das auch in der Nutzererfahrung der eigenen Webseite umsetzen. Dazu gehören gut identifizier- und lesbare Inhalte genauso wie eine intuitive Navigation. Wenn der Kunde für das Menü einer Webseite eine Anleitung braucht, dann macht sich das in der Verweildauer der Kunden schnell bemerkbar. Ganz wichtig dabei: Navigation in der mobilen Ansicht.

Allgemein sagt man, dass Nutzer innerhalb von weniger als einer halben Sekunde entscheiden, ob sie auf einer Webseite verbleiben wollen. Diese Aufmerksamkeitsspanne mag für B2B-Webseiten möglicherweise ein bisschen größer ausfallen, aber sie sollte uns auf jeden Fall zu denken geben. Deshalb auch das „Aufräumen.“ Eine überladene Webseite wirkt schnell ausladend und schreckt ab – genau das Gegenteil von wem, was wir erreichen wollen. Bei einer Webseite mit guten Inhalten ist weniger oft mehr.

Pier9: Danke, Claude, für den Einblick zum Thema Kundenzentrierung und Webdesign!

Ob Webseitenkonzept, Design und Text oder -umsetzung, im Rahmen unserer Full Service-Leistungen stehen wir Ihnen in allen Dingen Webseite gerne zur Seite. Wenn Sie Fragen rund um den gelungenen Auftritt auf der eigenen Webseite haben, dann sprechen Sie uns gerne an – entweder über unsere Webseite oder direkt über XING & LinkedIn. Wir freuen uns auf den Kontakt!

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